Gib mir mein Magnum!

Samstagmittag. Es weht ein Saharawind, heiß wie die Hölle, aber immerhin bewegt sich die Luft. Ich sehne mich nach Regen, wünsche mir das monotone Plätschern und. Stop. Es ist Sommer. Das muss so sein. Immerhin herrschten Ende Mai noch Tagestemperaturen unter 10 Grad und ganz Deutschland hat genauso laut gejammert, wie es das jetzt tut, nur andersherum.

Es verspricht ein grandioses Wochenende zu werden. Hank, der sich gerade bei einem Fußballturnier (!) die Seele aus dem dünnen Leib läuft (er pfeift aufs Ozonloch), darf heute Abend auf dem Sportplatz mit seinen Sportskumpanen zelten gehen und Dixie nächtigt beim 125er, ja, sie vertragen sich wieder. Sturmfreier Schuppen heute also. Der Martini steht schon kalt, der Ramazotti wird sowieso einer Dauerkühlung unterzogen. Zum Essen kommen heute allerhöchstens Nudeln in die Tüte, ich kann Gegrilltes so langsam nicht mehr sehen, wobei richtiger Hunger ja eh nicht aufkommt … Mmmh, aber auf so gegrillte Zucchini hätte ich schon Gelüste. Ich geh jetzt erstmal die Viktualien fürs WE klarfahren. Vielleicht gibt’s auch einfach nur Antipasti und Vino.

Das Fremdwort des Tages, dissolvieren

bedeutet „auflösen“, „schmelzen“. Falls ich mich nicht mehr melde, wendet euch mal an die Feuerwehr oder den BND. Ich bin dann klammheimlich dissolviert. Stellt sich nur die Frage, ob es irgendeinen überhaupt interessieren würde …

Schöntachnoch

moggadodde

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Dieser Eintrag wurde in Daily Soap veröffentlicht.

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