Der Letzte macht das Licht aus

Dieser Tag hat es geschafft, mich geschafft, mich platt gemacht. Ich spüre jeden meiner Knochen und meine Fußgelenke gleichen Fesselballons. Ich schwanke durch die Wohnung wie ein Dreimaster bei hohem Seegang, weil beide Beine steif sind wie das eine von Käpt’n Ahab, aber in meinem Kopf breitet sich nach einer schönen dolo sanol endlich ein wattiges Wohlgefühl aus.
Zudem ist mir heute nostalgisch zumute und ich zeige euch einfach, was mich 1984 tatsächlich zum Weinen brachte und mir noch heute (eben wieder) die Gänsehaut auf den Körper treibt:

Hab ich mal rausgenommen … muss ja nicht jeder sehen

Ich begebe mich heute sehr bald zu Bett. Ohne Buch, ohne Mann, ohne Musik. Nur ich und die kümmerlichen Reste meines geknechteten Körpers.

Wünscheuchwas
moggadodde

Flattr this!

Dieser Eintrag wurde in Daily Soap veröffentlicht.

6 commenti su “Der Letzte macht das Licht aus

  1. morgiane sagt:

    wunderbar, oder wie der sprecher so schön sagt „marvellous“…ich glaube, da hat bei mir die liebe zum eiskunstlauf begonnen, ich sehe am liebsten die schaulaufen, weil vom konkurrenzdruck befreit laufen die gewinner einfach nur frei und schön…mein ex hat das belächelt, meine jungs finden mich plemplem aber meine süße schaut gerne mit…okay der ein oder andere launige spruch fällt schon mal, so von wegen, jetzt hat er sich soviel mühe gegeben das weib loszuwerden (wurfaxel o.ä.) und sie kommt immer wieder…und eistanz ist meine lieblingsdisziplin, weil es dabei hauptsächlich um ästhetik geht.

    [Antwort]

  2. bt sagt:

    Du wirst doch nicht etwa alt… du doch nicht.

    Ich komm drauf, weil ich eben noch den Leitartikel der neuen Zeit erblickte: „Sind wir zu alt?“
    Ohhh! …sehe gerade, es geht um Arbeitnehmer über 50!

    [Antwort]

  3. su. sagt:

    och gottle……ohne michael ins bett?
    was haben die katakomben-olme mit dir angestellt!?
    naja, so geht´s mir heut abend dann auch wieder, nachdem ich fusspilz geheilt, pillen verteilt, salben gerührt, tempotaschentücher in tüten gepackt, und tausend ratschläge verteilt habe…..aber dann, dann geht´s noch mal rund und ich hoffe, dass das ausgehschicksal mir diesmal hold ist und ich verdientermaßen mindestens 3 stunden zu soulsista abtanzen kann!
    danach sind MEINE füße fesselballons – aber was soll´s! schließlich sind wir nicht ALT (gell, bt?!)

    everybody needs a second chance…..

    [Antwort]

  4. bt sagt:

    Michael??? Ich will ja keine Namen nennen, aber das hört sich ja stark nach offen ausgelebter Promiskuität an. Dafür bin ich doch eigentlich mit meinem Blog zuständig!

    [Antwort]

  5. moggadodde sagt:

    @ morgiane: Dem Eis“kunst“lauf im Sinne von 12fachem Rittberger und 5fachem Toe-Loop (allein das Wort!), wo sich 12jährige Chinesinnen unter die Saaldecke katapultieren, kann auch ich nichts mehr abgewinnen. Eistanz, so wie Torville/Dean das da gemacht haben, in einer bis dahin nicht gekannten und nie wieder erreichten Harmonie und Perfektion, wenn zwei Tänzer wie einer über das Eis gleiten, das berührt mein Herz …

    @ su: War eigentlich wie immer, gestern, die Umstände zumindest, aber ich nicht. Absolut nicht mein Tag gestern, so feelingmäßig, du weißt schon. Viel Spaß bei Soulsista. Staus sind ja diesmal nicht zu erwarten und fahr‘ rechtzeitig los, damit du nicht wie ich alleine abhotten musst. Stichwort: Fahrgemeinschaft.

    >b>@ bt: Ja, Michael gibt mir meine ohrale Befriedigung (genial diese deine Schöpfung übrigens!) Ich käme niemals auf die abwegige Idee, mit deinem Blog diesbezüglich in Wettstreit zu treten, was mir aufgrund mangelnden Insiderwissens auch gar nicht möglich ist. Zugeben muss ich hier, dass ich hinsichtlich dieser wechselnden Thematik reichlich unbeleckt bin … 🙂

    [Antwort]

  6. barbara sagt:

    Eiskunstlauf ist zwar nicht so mein Ding, aber der Bolero weckt bei mir auch so einige Erinnerungen- allerdings in ganz andere Richtung 🙂

    [Antwort]

Kommentar verfassen