Nicht bügelfrei

Wie gestern bereits angekündigt, besuchte ich heute den plastischen Chirurgen für die Vorbesprechung eines kleineren Eingriffs in meinem Gesicht. Muss mir die Tatsache, dass der Operateur in einem zerknitterten, ungebügelten Hemd auftrat, irgendwie zu denken geben? Ich bin unschlüssig …

Euch einen glatten Tag wünscht
moggadodde

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Dieser Eintrag wurde in Daily Soap veröffentlicht.

15 commenti su “Nicht bügelfrei

  1. Mephisto sagt:

    Hast du ihn gefragt, ob er das Hemd selbst gebügelt hat?

    [Antwort]

  2. .olli sagt:

    ‚eines kleineren Eingriffs in meinem Gesicht‘
    Das hört sich endgültig an.
    Wird es vorher/während/nachher Bilder geben?

    [Antwort]

  3. moggadodde sagt:

    @ mephisto: Gott bewahre! Falls er den Zuschlag erhalten sollte, würde ich mich vor einer Racheaktion fürchten!
    @ olli: Es ist wirklich das, als was ich es beschrieb: Ein kleiner Lasereingriff, der sich nach der Aufklärung als doch nicht sooo klein herausstellte. Eine erhabene Hautveränderung am rechten Nasenabhang. Man könnte auch sagen: Eine Warze. An der Nase. Wie eine Hexe. Nur ohne Haar darauf. Es wird keine Bilder geben. Zu peinlich und zu unspektakulär.

    [Antwort]

  4. bt sagt:

    1. Sein Bügeleisen scheint ob der vielen ‚kleinen Eingriffe‘ zur Zeit stark belegt.

    2. Er arbeitet Tag und Nacht und kommt nicht nach hause.

    3. Du hast ihn gerade beim Mittagsschlaf gestört und bist die erste Patientin seit Tagen.

    4. Du hast ihn bei einer intensiven Besprechung mit seiner Mitarbeiterin gestört.

    5. Du hast uns die intensive Besprechung mit ihm nicht wahrheitsgemäß… (ich hör ja schon auf!)

    [Antwort]

  5. hith sagt:

    Wenn er schon Probleme damit hat seinen Haushalt zu organisieren, dann wäre ich da schon skeptisch. Andererseits, wenn er seine ganze Aufmerksamkeit eben anderen Gesichtern zuwendet … Schwierig.
    Aber wie wäre es denn alles so zu lassen wie es ist? So entstellend kann es ja gar nicht sein, sonst hättest Du das ja kaum bisher ausgehalten. Und sind es nicht sogar kleine Mängel die einen einzigartig machen?

    [Antwort]

  6. Mephisto sagt:

    @bt: 4. klingt glaubwürdig (meine Tendenz zu 5. verschweige ich hier jetzt lieber 😉

    [Antwort]

  7. Anne sagt:

    Gut nochmal drüber nachdenken! *g*

    [Antwort]

  8. moggadodde sagt:

    @ bt: Ich weiß nicht, irgendwie gefällt mir keine deiner unterbreiteten Varianten. Am ehesten würde ich hoffen, dass es Nr. 4 war. Vielleicht ist er ja auch nur frisch getrennt und musste sich bisher nicht um seine Wäsche kümmern, was sich jetzt optisch rächt.

    @ hr. hith: Ich hab‘ dieses Ding ja schon lang und viele sagen, sie sehen es gar nicht, aber mich selbst stört es in den letzten Jahren immer mehr. Möglich, dass man mit zunehmendem Alter eitler wird und sich selbst sensibler betrachtet, eben weil sich gewisse andere „Gebrauchsspuren“ einschleichen. Den Standpunkt, dass Falten und Runzeln zum Altern gehören, teile ich grundsätzlich auch, weiß aber nicht, wie ich dazu im Ernstfall stehen würde und über die entsprechenden, finanziellen Mittel verfügte. Es ist tatsächlich ein kosmetischer Eingriff, den ich natürlich auch selbst bezahlen muss. Trotzdem. Ein kleiner Mangel wäre z.B. auch ein schwarzer, abgestorbener Schneidezahn. Auch er würde dich einzigartig machen. Aber zum Zahnarzt gehen würdest du damit auch.

    @ anne: Mach‘ ich ganz sicher. Der Maestro besteht auf einer mindestens dreitätigen Karenz zwischen Einwilligung und Eingriff. Falls mann/frau doch einen Rückzieher macht. Ich habe mal einen Termin für nächsten Freitag ausgemacht. At High Noon.

    [Antwort]

  9. barbara sagt:

    er ist eindeutig Trendsetter. Die Knitterung muss sein!
    So ne blöde Warze hatte ich mal auf der Stirn. Schnipp-schnapp und das Ding war weg. Niemand hatte sie gesehen wegen meines Ponys, aber mich hat es einfach gestört.

    [Antwort]

  10. moggadodde sagt:

    @ barbara: „Schnipp-Schnapp“ ist auch eine Alternative zum Lasern, aber nochmal teurer und mit Fäden. Eine Narbe bleibt ohnehin, hat er gesagt. Deine Erklärung gefällt mir. Allerdings sah der Inhalt des Knitterhemdes selbst nicht so nach Trendsetter aus …

    [Antwort]

  11. babs sagt:

    Kann sein, er ist ein so schlechter Chirurg, dass seine Frau mit einer besseren Partie verschwunden ist, oder er ist ein so guter, dass sie – schön wie sie jetzt ist – mit einem echten Trendsetter durchgebrannt ist.
    Du wirst Dich auf Dein Bauchgefühl verlassen oder Dich umhören müssen.

    [Antwort]

  12. 40something sagt:

    Soll er Bügeln oder soll er operieren?! 😉

    [Antwort]

  13. moggadodde sagt:

    @ babs: Meinem Bauchgefühl vertrauen, naja, das blöde Luder hat mich erst vor kurzem in die Irre geführt. Da bin ich jetzt etwas vorsichtig. Außerdem knurrt mein Bauch im Moment ja dauernd. Der mag sein Gefühl auch nicht, glaube ich.

    @ 40something: Wenn er so operiert wie er bügelt, wenn er bügelt … Andererseits: Er nennt sich ja auch „Handchirurg“ und das ist ja sowas wie die Königsklasse im medizinischen Handwerk …

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  14. bt sagt:

    Ein Grundrisiko haftet jeder OP an. Nicht umsonst gehören Mediziner zu der Berufsgruppe, die freiwilligen OP’s am wenigsten zustimmen. Allerdings sollte bei einem derart geringfügigen Eingriff das Risiko für schwere Komplikationen vernachlässigbar gering sein.

    Die Kombination Hand und Gesicht lässt mich eher auf eine lukrative Kombination schließen. Zudem bin ich mir nicht sicher, ob der Handchirurg eine durch die Ärztekammer geschützte Ergänzung zum ‚Chirurgen‘ und dadurch mit speziellen Ausbildungsanforderungen verbunden ist. Vielleicht weiß das jemand?

    [Antwort]

  15. moggadodde sagt:

    Während die „Plastische Chirurgie“ eine anerkannte Facharztrichtung ist, ist die durch Zusatzweiterbildung zu erreichende Bezeichnung „Handchirurg“ das nicht, außer es gäbe eine neue Regelung. Aber von früher weiß ich, dass Handchirurgen gesuchte und nicht breit gestreute Leute sind.
    Du hast Recht, eine große Sache ist das nicht, aber immer mit Risiken behaftet. Für meine Kaiserschnitte habe ich viel „schlimmere“ Aufklärungsbögen unterschrieben … Deshalb neige ich dazu, das jetzt zu machen.

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