Morgengrauen
Geschrieben am 23. Mai 2007 | Abgelegt unter Daily Soap
Ein Tag, der einen auf einen Friedhof führt, ist in den allermeisten Fällen kein angenehmer Tag. Wenn derselbe Tag einen danach aber noch ins Krankenhaus verschlagen wird, um dort die Prognose für den Vater zu hören, bei dem jetzt noch ein anderer, verfluchter Dreckskrebs aus der Ecke gekrochen ist, könnte dies ein richtig, richtig grauenhafter Tag zu werden.
Euch einen besseren Tag wünscht
moggadodde
12 Kommentare »
am 23. Mai 2007 um 08:42 1.Barbara schrieb …
dicke Umärmelung für Dich!!!
(((((mogga)))))
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am 23. Mai 2007 um 10:46 2.markus schrieb …
bin in gedanken bei dir und umarme dich…
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am 23. Mai 2007 um 11:37 3.Mephisto schrieb …
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am 23. Mai 2007 um 12:08 4.morgiane schrieb …
drück...
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am 23. Mai 2007 um 12:16 5.socki schrieb …
Mensch Mogga, bei Dir hörts auch nie auf, oder? indenarmnehm
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am 23. Mai 2007 um 14:49 6.babs schrieb …
Ach mogga… drückdich
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am 23. Mai 2007 um 21:49 7.moggadodde schrieb …
Danke für eure lieben Gedanken … Bin froh, endlich daheim zu sein. Friedhof war, wie Friedhof halt ist, grauenhaft, und Krankenhaus, naja, die üblichen Methoden (Bestrahlen, Chemotherapie) können nicht mehr eingesetzt werden, zu groß der Krebs, zu angegriffen der Körper. Mein Vater möchte gern wieder schlucken können, sagt das aber nicht deutlich genug, das Schaf. Die Klinik wollte ihn nächste Woche endlich entlassen, aber für die ohnehin geringe Lebensqualität wäre ein Schlucktraining nicht schlecht und ein bisschen Muskelaufbau auch, denn er liegt jetzt seit 4 Monaten. Deshalb setzten wir uns beim Arzt für eine Wiederaufnahme der Reha-Maßnahme ein, die die KK noch genehmigen muss. Die Klinik hätte ihm eine angeraten, ging aber davon aus, dass er nach Hause will (!). Das wollte ich nach der Zeit auch, aber wie er wollte ich auch wieder schlucken und das schafft er ohne Reha leider nicht …
Von dem neuen Krebs in der Leber weiß er nicht und eine Zeitprognose konnte der Arzt nicht abgeben. Ist auch ganz gut so …
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am 24. Mai 2007 um 09:25 8.barbara schrieb …
da weiss man gar nicht, was man dazu schreiben kann, so traurig ist das.
Wie sieht denn so ein Schlucktraining aus; ich hab noch nie davon gehört.
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am 24. Mai 2007 um 18:24 9.moggadodde schrieb …
Er hat ja keinen Kehldeckel mehr, die die Speise- und Luftröhre trennt. Es gibt Kniffe für diese Trennung, die der Körper sonst reflexhaft macht. Ein ansonsten Gesunder lernt das wohl recht schnell, ein multimorbider Patient mit möglicherweise verlangsamter Auffassungsgabe braucht dazu länger.
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am 24. Mai 2007 um 18:29 10.barbara schrieb …
nun weiss ich auch Bescheid.
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am 24. Mai 2007 um 22:06 11.Karin (oder Frau Schlangenbaum) schrieb …
knuddelz Furchtbar traurig.
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am 24. Mai 2007 um 22:30 12.moggadodde schrieb …
Du kennst ja den Spruch, Karin: “Unter jedem Dach ein Ach” ...
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