Morgengrauen

Ein Tag, der einen auf einen Friedhof führt, ist in den allermeisten Fällen kein angenehmer Tag. Wenn derselbe Tag einen danach aber noch ins Krankenhaus verschlagen wird, um dort die Prognose für den Vater zu hören, bei dem jetzt noch ein anderer, verfluchter Dreckskrebs aus der Ecke gekrochen ist, könnte dies ein richtig, richtig grauenhafter Tag zu werden.

Euch einen besseren Tag wünscht
moggadodde

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Dieser Eintrag wurde in Daily Soap veröffentlicht.

12 commenti su “Morgengrauen

  1. Barbara sagt:

    dicke Umärmelung für Dich!!!
    (((((mogga)))))

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  2. markus sagt:

    bin in gedanken bei dir und umarme dich…

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  3. socki sagt:

    Mensch Mogga, bei Dir hörts auch nie auf, oder? *indenarmnehm*

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  4. babs sagt:

    Ach mogga… *drückdich*

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  5. moggadodde sagt:

    Danke für eure lieben Gedanken … Bin froh, endlich daheim zu sein. Friedhof war, wie Friedhof halt ist, grauenhaft, und Krankenhaus, naja, die üblichen Methoden (Bestrahlen, Chemotherapie) können nicht mehr eingesetzt werden, zu groß der Krebs, zu angegriffen der Körper. Mein Vater möchte gern wieder schlucken können, sagt das aber nicht deutlich genug, das Schaf. Die Klinik wollte ihn nächste Woche endlich entlassen, aber für die ohnehin geringe Lebensqualität wäre ein Schlucktraining nicht schlecht und ein bisschen Muskelaufbau auch, denn er liegt jetzt seit 4 Monaten. Deshalb setzten wir uns beim Arzt für eine Wiederaufnahme der Reha-Maßnahme ein, die die KK noch genehmigen muss. Die Klinik hätte ihm eine angeraten, ging aber davon aus, dass er nach Hause will (!). Das wollte ich nach der Zeit auch, aber wie er wollte ich auch wieder schlucken und das schafft er ohne Reha leider nicht …
    Von dem neuen Krebs in der Leber weiß er nicht und eine Zeitprognose konnte der Arzt nicht abgeben. Ist auch ganz gut so …

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  6. barbara sagt:

    da weiss man gar nicht, was man dazu schreiben kann, so traurig ist das.
    Wie sieht denn so ein Schlucktraining aus; ich hab noch nie davon gehört.

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  7. moggadodde sagt:

    Er hat ja keinen Kehldeckel mehr, die die Speise- und Luftröhre trennt. Es gibt Kniffe für diese Trennung, die der Körper sonst reflexhaft macht. Ein ansonsten Gesunder lernt das wohl recht schnell, ein multimorbider Patient mit möglicherweise verlangsamter Auffassungsgabe braucht dazu länger.

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  8. barbara sagt:

    nun weiss ich auch Bescheid.

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  9. moggadodde sagt:

    Du kennst ja den Spruch, Karin: „Unter jedem Dach ein Ach“ …

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