Back to the future

Der Besuch bei alten Bekannten heute war wie eine kleine Zeitreise: Wenn ich zu der ohrenbetäubend lauten Musik die Augen schloss, sah ich mich selbst mit 13 durch das Jugendzimmer im Dachgeschoss meiner damaligen Busenfreundin Claudia S. hüpfen, zu ebenjener Musik, die heute aus winzigkleinen, perfekt placierten Bose-Boxen hart auf den Kontrast von antikem, Gelsenkirchener Barock prallte.

Zu jener Zeit hatte ich noch einen ganzen Haufen Zukunft vor mir, ungewiss zwar, aber hoffnungsvoll ausgemalt. Heute habe ich nicht mehr ganz so viele Stücke vom einst riesigen Zukunftskuchen übrig. Die einstige, rosarote Glasur musste auch Farbe lassen und hat sich eher beim angenehmen unaufgeregten Rosé eingependelt, was aber nichts Schlechtes ist. Ich mag Rosé, zumindest in flüssigem Zustand.

Macht euch nichts draus, wenn ihr dieses Posting nicht die Bohne versteht. Ich versteh’s ja selbst nicht richtig – und dabei habe ich nicht mal was getrunken, geschweige denn was geraucht. Mir ist halt heute einfach nostalgisch zumute.

Euch eine heimelige Nacht wünscht
moggadodde

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Dieser Eintrag wurde in Daily Soap veröffentlicht.

7 commenti su “Back to the future

  1. DayLight sagt:

    Mir fehlen ein paar Jährchen….und ich weiß genau was du meinst….

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  2. socki sagt:

    Danke für die Gänsehaut am frühen Morgen. Das wirft einen mal grade 25 Jahre zurück in die Pubertät. Da war das Lied zwar schon ein alter Hut aber immer noch ein Renner. Die Version von Spiderbait gefällt mir auch sehr gut. Die hat sogar noch mehr Dampf.
    Nach einer Nacht wie dieser, tut ein Energieschub gut.

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  3. Mephisto sagt:

    So schwer zu verstehen ist das Posting gar nicht 🙂

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  4. moggadodde sagt:

    @ DayLight: Warte, bis die Jährchen vergangen sind, du wirst es nicht fassen können, wie schnell das geht!

    @ socki: Ich hatte das schon ewig nicht mehr gehört und es war wie ein Déjà-vu. Zum Abreagieren nach einer verflixt schlechten Nacht übrigens sehr zu empfehlen!

    @ Mephisto: Das beruhigt mich etwas … 😉

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  5. morgiane sagt:

    Da hat der Teufel recht…so schwer verständlich ist das gar nicht…
    Und solange wir noch ein Zucken in den Füßen bei dem Song verspüren steckt noch Leben in uns…also…liebste Kollegin…lets rock!

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  6. Georg sagt:

    Find ich auch, das ist gut zu verstehen und mir geht es ähnlich.
    Manchmal denke ich, es sind 3 Phasen im Leben. Das Früher, was du beschriebst, dann eine Gegenwart des Funktionierens und Machens und dann, wenn die Kinder aus dem Haus sind, kommt das Alter (was wahrscheinlich wieder ganz neu erfahrbar wird – weiß ich ja noch nicht).
    Jedenfalls: Rock On! 🙂

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  7. moggadodde sagt:

    @ morgiane: Och, da zuckt’s schon noch ganz viel … sogar die Augen manchmal 😀

    @ Georg: Stimmt schon … Obwohl ich mich gerade in einer Art Twilight Zone befinde: Salinger auf dem Nachttisch und das Testament im Kopf 😀
    Ich rocke weiter!

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