Brutpflege

Damit dem Nachwuchs eindrucksvoll vor Augen und Ohren geführt wird, wie leicht die schöne Freiheit zur Selbstbestimmung und die Individualität zu Gunsten des bequemen Vordenkens von faschistoiden Marionettenspielern aufgegeben wird, stand heute für die komplette Besatzung „Die Welle“ auf dem Kinoprogramm, zeitgemäß aufgepeppt und höchst empfehlenswert für alle, die einen Erziehungsauftrag und das Joch tragen, das halbfertige Gelege in die richtige Spur zu bringen. Für alle anderen natürlich auch.

Euch einen freien Abend wünscht
moggadodde

Flattr this!

Dieser Eintrag wurde in Daily Soap veröffentlicht.

3 commenti su “Brutpflege

  1. Squalus sagt:

    Ja, „Die Welle“ ist wirklich empfehlenswert. Wenn man mal von kleineren Längen absieht, bleibt ein durchaus eindrucksvolles Kinoerlebnis zurück. Sehr gute (Jung-)Schauspieler und eine Handlung mit sehr viel Tiefgang – Wieder einmal eine Perle im deutschen Kino. Ich habe den Streifen bereits am vorletzten Wochenende mit meiner Tochterella angeschaut und er hat uns beiden sehr gut gefallen.

    [Antwort]

  2. Georg sagt:

    Bis auf den überkandidelten Schluss ist „Die Welle“ zweifelos hervorragend und wichtig.
    Allerdings darf ich auf die 80er-Jahre-Version, ich glaube ein US-TV-Film, nicht vergessen hinzuweisen. Am besten googeln.
    Denn in diesem Film wurden Amis zu Nazis – dass heute Deutsche zu Nazis (im Film) wurden, wundert hingegn keinen in der Welt wirklich.

    [Antwort]

  3. moggadodde sagt:

    @ Squalus: Mir kam das eine oder andere, junge Gesicht sogar ein bisschen bekannt vor … bringe aber niemanden wirklich unter. Aber natürlich – Jürgen Vogel. Der kann auch alles. Am besten hat mir übrigens das Hausboot als Wohnort des Wenger gefallen. DAS wäre mein Traum 🙂

    @ Georg: Ohnehin wird auch diese Welle nicht lange zu sehen sein. Der blutige Schluss hat mich jetzt nicht gestört, auch weil der Jetztweißichnimmerwiederhieß-Typ, der sich erschossen hat, so verzweifelt gut spielte.

    [Antwort]

Kommentar verfassen