Flüssige Beweisführung

Ich hielt unsere Bekannte ja im Stillen immer für eine Simulantin, wenn sie erzählte, dass ihr beim Autofahren leicht übel wird. Ich hielt diese Aussage für einen durchsichtigen Versuch, Aufmerksamkeit zu erhalten, sich wichtig zu machen. Wem wird denn bitte beim Autofahren schon schlecht? Pah! Ammenmärchen!
Die Heimfahrt von einer Party heute Nacht hat mir allerdings gezeigt, dass sie nicht gelogen hat. Nur den notgedrungen halsbrecherischen Fahrkünsten des MamS ist es zu verdanken, dass C. die vorher genossenen Alkoholika neben eine Laterne am Rastplatz verklappte, statt in den Fußraum unseres Autos. Nie wieder nenne ich jemanden einen Simulanten, ehrlich.

Euch einen trockenen Tag wünscht
moggadodde

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Dieser Eintrag wurde in Daily Soap veröffentlicht.

7 commenti su “Flüssige Beweisführung

  1. Ekke sagt:

    Siehste, man lernt eben immer noch etwas dazu … 😉

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  2. Nummer 9 sagt:

    Mir ist ja als Kind auch immer mal im Auto schlecht geworden. Wahlweise dann, wenn im Auto geraucht wurde oder wenn ich beim fahren gelesen habe. Allerdings ganz bis zum bitteren Ende habe ich das „schlecht werden“ nie durchgezogen, so übel war mir dann doch nie.

    Gibt ja heute auch noch genug Leute, die können in der Bahn nicht rückwärts fahren.

    [Antwort]

  3. moggadodde sagt:

    @ markus: Ja, wir anderen haben auch gelacht …

    @ Ekke: Siehste, selbst ich bin noch lernfähig … 😉

    @ Nummer 9: Kann ich verstehen, Rauchen im Auto mit Kindern ist ja schlimm. Witzigerweise habe ich beim ersten, schnellen Überlesen deines Kommentars „… oder wenn ich einen fahren gelassen habe“ gelesen, bis ich nach dem ersten Lacher nochmal drübersah 😀

    Jemand wie ich, der auch kopfüber rückwärts fahren könnte, kann sowas halt schwer nachvollziehen.

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  4. Emily sagt:

    Einem guten Freund von mir wird immer dann schlecht, wenn er im Auto Beifahrer ist. Nur als Fahrer übersteht er Fahrten ohne Folgen. Das hat auch Vorteile, es gibt nie Diskussionen wer fährt, sobald er mit von der Partie ist. 😉

    Wenn ich im Zug nicht lesen könnte, wäre das Reisen ja nur noch halb so schön. Ich genieße immer die Zeit, in der man sowieso nichts vernünftiges tun kann.

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  5. socki sagt:

    Ging mir mit Nummer 9s Kommentar genauso. Habs auch zweimal lesen müssen. *ggg*

    Als Beifahrer kommt es bei mir immer drauf an, wer der Fahrer ist. Ich habe einmal hinten sitzen müssen, als mein Ex mit mir über die Zillertaler Höhenstraße geprescht ist. Nur die Drohung, daß ich meinem Vordermann in den Nacken kotze, hat die Mitinsassen dazu bewogen mich nach Vorne auf den Beifahrersitz zu lassen und den Fahrer den Fuß etwas vom Gas zu nehmen. Das war die Horrorfahrt schlechthin.

    Als Kind war mir im Auto auch immer schlecht. Aber kein Wunder bei dem Fahrstil meines Vaters…..

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  6. moggadodde sagt:

    @ Emily: Das geht ihr auch so. Als Fahrer kein Problem, als Beifahrer eine Spucktüte … Ich fahre fast nie Zug, aber im Auto als Beifahrer kein Problem. Vor zwei Jahren auf dem Heimweg von der Ostsee habe ich auf der Autobahn ein komplettes Buch gelesen, kann mich aber partout nicht erinnern, was es war … Scheinbar nicht so wichtig 😉

    @ socki: So, du auch 😉 …! Offenbar ein Kindheitstrauma, wenn du dich schon als Kleine in die Sitze krallen musstest. Ich muss die C. mal fragen, wie ihr Vater früher so unterwegs war 😉

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