Johnny Crash! The rockin‘ tribute.

Erdbeeren und Pfeffer. Schokolade und Chili. Erdnussbutter und Marmelade. Noch vor ein paar Jahren war es undenkbar, diese Leckereien miteinander zu kombinieren, bis findige Feinschmecker diese Art kulinarischer Liasons salonfähig machten und Gourmets aus aller Welt von der Schmackofatzigkeit dieser auf den ersten Blick eher ungewöhnlichen Verbindungen überzeugten. Jemand muss nur erst auf die Idee kommen!

Ungewöhnlich klang für mich auch das, was ich beim letzten Umsonst und Draußen-Festival in Würzburg hörte. Hier hatte ich nämlich eine höchst unterhaltsame, musikalische Begegnung mit Johnny Crash, einer Band, die zwei absolut unterschiedliche Künstler miteinander vereinigt: Die Songs des unvergessenen Man in Black, intoniert mit dem eher rustikalen Sound von AC/DC sind ein veritabler, ohraler Leckerbissen. Lange zehrte ich von der Erinnerung an den Auftritt im Sommer. Aber jetzt endlich, das Presswerk ist quasi noch warm, haben Johnny Crash ihr Album „Beyond the highway to hell“ veröffentlicht.

Die rotzig-freche, unverwechselbare Stimme, oftmals leicht ins Hysterische abdriftend, passt natürlich zu den akkuraten, kraftvollen Klängen, die Fans der verstärkten E-Gitarre erfreuen. Gepaart mit den allseits bekannten Cash-Songs sind sie allerdings genial anzuhören. Wo mir AC/DC schon wieder auf den Geist gehen und The Man in Black mit seinem Trotz und/oder Traurigkeit nervt, von Johnny Crash zusammengeführt trifft beides ziemlich mittig mein Geschmackszentrum.

Seit ich die Scheibe habe, hat sie mir manchen Arbeitsweg versüßt. In tiefdunkler Nacht, noch müde und fast bettwarm, den „Folsom Prison Blues“, „When the man comes around“, „Hurt“ oder den „Cocaine Blues“ aufgedreht und ich bin bald auf Betriebstemperatur und hellwach. Sämtliche Stücke haben einen unwiderstehlichen Drive und reißen von Beginn an mit. Still bleiben kann ich dabei natürlich nicht und erntete an roten Ampeln schon manch erstaunten Blick. Zu dumm, dass ich im Winter mit geschlossenen Fenstern unterwegs sein muss.

Zu erhalten ist diese wirklich heiße CD ab sofort über die Website von Johnny Crash (einfach schwuppdiwupp per E-Mail ordern). Download bei der amazone ist zwar ab ca. Februar 2012 möglich. Ich persönlich bin aber in manchen Dingen bekanntlich eher oldschool und habe deshalb lieber den Spatz die CD in der Hand.
„Beyond the highway to hell“: Aus meiner Sicht ein absoluter Kauftipp und das nicht nur, aber auch fürs anstehende Weihnachtsfest!

It’s just Rock ’n‘ Roll, baby!

moggadodde

UPDATE: Und wenn Ihr allein meinem Urteil nicht trauen wollt, seht Ihr hier beim Albumcheck eine Kritik, die den Nagel aber sowas von in die Wand hämmert!

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Dieser Eintrag wurde in Daily Soap veröffentlicht.

5 commenti su “Johnny Crash! The rockin‘ tribute.

  1. Gute-Laune-Musik CXXVI: Laß‘ krachen, Johnny!…

    Johnny Crash?!? Mit R? Nein, Frau Violine verschreibt sich bei so etwas nicht. Zumal die Formulierung dieses Tips in der Mail sehr danach klang, als sei das eventuell etwas, was ich vielleicht NICHT……

  2. Yeow sagt:

    Cool.
    Die Mucke fetzt.
    Audio auf volle Pulle und die GG fetzt um die Ecke – „Was ist das denn. Mach LEISER!!!!“

    (Sie steht eher auf getragene Weihnachtsmusik und Operette und andere Klassik. – Ich nicht.)

    Das Movie auf der Website geht ja gut ab.
    Und youtube lifert ja auch noch ein paar Treffer.

    [Antwort]

    moggadodde antwortet am Dezember 5th, 2011 um 17:18:

    Schön, dass das auch Dir gefällt! Bei den Tubenclips musst Du aber aufpassen: Es gibt/gab da wohl eine amerikanische Band gleichen Namens. „Meine“ Crasher kommen aber aus dem hübschen Aschaffenburg …
    OT: Bist Du beim Alba-Spiel im März gegen Würzburg? Ich schon 😉 …

    [Antwort]

    Yeow antwortet am Dezember 6th, 2011 um 10:11:

    Muss ich mal den Wettkampfkalender meiner Jungs kontaktieren.
    Wenn ich da hin ginge, ohne sie mitzunehmen, hätte ich die Hölle auf Erden. Zumindest für einige Monate. 😉

    Yeow

    [Antwort]

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