THINK!

Auch an Tagen, an denen ich nicht weiß, wo oben oder unten ist,

upsidedown

winkt doch irgendwann der Feierabend mit Zeit für die schönen Dinge des Lebens, Wein, MamS, Gesang und Hirnerbauung der buchstäblichen Art.

Die alte Tradition des hier in den vergangenen Jahren arg vernachlässigten Think!-Rätsels für die Freunde des gepflegten Wortdenkspiels möchte ich allmählich wieder aufleben lassen. Zum Wiedereinstieg gibt es heute ein schelmisches Exemplar der nicht ganz so anspruchsvollen Sorte:

Welcher tierisch klingenden „Speise“ können sich auch Veganer hemmungslos bedienen?

Der MamS als Probegruppe meint, die Antwort sei weit hergeholt. Für Euch sturmerprobte Ratefüchse dürfte die Antwort aber doch kein Problem darstellen.

Sachdienliche Hinweise, Lösungsvorschläge, die Lottozahlen oder Grüße an die Omma können ab sofort in die Kommentare platziert werden! Als Einsendeschluss habe ich den 7. November, 19.00 Uhr 21.00 Uhr vorgesehen; vorher komme ich vor lauter Arbeit und aushäusiger Vergnügungen nämlich voraussichtlich zu nichts.

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*NEU*NEU*NEU*: Jetzt mit Tipp in den Kommentaren!

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THINK!

Es ist ja nicht so, dass es nichts zu berichten gäbe. Da wäre zum einen der kleine Hank, der immer mehr zur pubertären Stinkmorchel mutiert und lieber seinem Spieltrieb nachgeht, statt seinen reifenden Körper zu pflegen. Als ich ihn in der letzten Woche zu einem Arzttermin von der Schule abholte, müffelte mein Auto sehr schnell sehr penetrant, so, als führte ich einen übergangenen Käse im Handschuhfach spazieren und ich sorgte mich um die körperliche Unversehrtheit des behandelnden Arztes, ganz zu schweigen von der Unversehrtheit meines Rufes als Mutter, die einen Harzer Roller in die Sprechstunde bringt. Hank fackelte nicht lange und hielt Socken und Schuhe zum Lüften aus dem Beifahrer-Fenster, wo die milde Herbstluft den ärgsten Gestank vertrieb. Seinen Achseln des Bösen machte er mit den Erfrischungstüchern aus meiner Handtasche den Garaus, so dass er schließlich wie eine etwas angeranzte Zitrone roch. Immerhin.

Dixie ist mit der Wahl des sozialen Zweigs auf der Fachoberschule nicht ganz glücklich und erkennt wohl langsam, dass mein Gequatsche während der letzten beiden Jahre nicht dazu gedacht war, sie zu ärgern. Im verpflichtenden Pflegehelferkurs beim Roten Kreuz lernt sie gerade, dass mangelnde Dekubitusprophylaxe zur Nekrose führt und das ist ja auch nicht verkehrt; ihre Eltern werden schließlich auch nicht jünger und immerhin hat sie dann theoretisches Wissen darüber, dass man Vattern (oder Muttern) mehrmals täglich wenden muss, damit er nicht wundliegt. „Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir“ in Reinkultur sozusagen und gar nicht so verkehrt.

Meine eigene Mutter hadert endlich nicht mehr ununterbrochen mit ihrem Witwendasein, sondern schaut nach vorne. Eine von uns Kindern initiierte Kontaktanzeige hatte immerhin heute ein erstes Date zur Folge, im Rahmen dessen sie von einem Galan alter Schule im dicken Benz mit Massagesitzen stundenlang durch die fränkische Landschaft geschaukelt wurde. Zwar wird die Sache scheitern, weil der Mann meinem Vater auf der einen Seite zu ähnlich und auf der anderen Seite zu unähnlich ist, aber der erste Schritt in einen neuen Lebensabschnitt ist getan. Auch an dieser Front steht uns also eine aufregende Zeit bevor.

Um wieder etwas Schwung in den zuletzt ein wenig brach liegenden Blog zu bringen, habe ich eine ziemlich dicke Kopfnuss im Gepäck. Ich suche nur ein einziges Wort, das sich aus diesem Bild

THINK!

ergibt und das für euch sturmerprobte Ratefüchse sicher gar kein Problem darstellen dürfte, oder?

Sachdienliche Lösungshinweise können übrigens ab

Montag Dienstag, 20.00 Uhr

eingereicht werden.
Inzwischen bin ich bei twitter zu finden, wo ich tatsächlich meine zweite dritte Heimat gefunden habe und das ich euch wirklich ans Herzchen legen möchte. Bei twitter habe ich gelernt, dass es wirklich nicht auf die Länge ankommt …

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THINK!

Da nun abzusehen ist, dass Dixie ihre Abschlussprüfung offenbar erfolgreich hinter sich gebracht hat, kann ich wieder etwas lockerer durch die Hose atmen. In allen sprachlichen Fächern soll sie durchweg gut bestanden haben, was den Umstand ausgleicht, dass sie in Mathe wohl richtig schön fett in den Sack gehauen hat. Logo! Sie ist ja schließlich meine Tochter!
So richtig glauben will ich das allerdings erst, wenn ich was Offizielles in Händen halte, mit Brief, Siegel und allem pipapo. Natürlich ist mit so einem Schulabschluss ihr weiteres Leben keineswegs in trockenen Tüchern, aber ein weiterer Schritt ist geschafft und nachdem der Druck aus unseren Kopfkesseln langsam entweicht, läuft auch Dixie wieder auf Schrittgeschwindigkeit, nachdem sie mich in den letzten Wochen mit ein paar wahnwitzigen Aktionen an den Rand eines Nervenzusammenbruchs gepeitscht hat. Sicher ist es die falsche Strategie, die Geschütze aus dem pubertären Schützengraben allein außer Gefecht setzen zu wollen. Aber wenn ich in diesen Krisensituationen auch noch den MamS beladen würde, änderte dies an der Lage wenig, außer, dass ich mich auch noch mit ihm auseinandersetzen müsste. Lieber vertraue ich meiner Intuition allein und der Hoffnung, alles einigermaßen richtig zu machen. Die guten Zeiten können wir dann ja gerne wieder teilen.

Die letzten, beinharten Wochen sind also vorbei und ich spüre, wie in meinem Gehirn plötzlich wieder Platz ist, so, als ob jemand daraus fortgezogen wäre und seinen ganzen unnützen Plunder mitgenommen hat, über den ich ständig gestolpert bin, weil die ganze Bude damit bis unters Dach vollgestopft war. Als sei mein Oberstübchen endlich mal wieder durchgewischt worden, frisch limonengrün gestrichen, die Fenster geputzt und ordentlich durchgelüftet. Ich bin putzmunter und kann wieder kraftvoll zubeißen, wohl wissend, dass nach dem Feudeln vor dem Feudeln ist und dies nicht das letzte mal war, dass ich meinen Tunnelblick aufsetzen und nur noch richtig reagieren muss, um zum Wohle aller die Brocken zusammen zu halten. Auf in eine neue Runde!

Kaum wieder auf Betriebstemperatur, purzelte mir eine neue Kopfnuss aus der Denkzentrale, die ich euch natürlich gleich vor die hoffentlich gewaschenen Füße lege:

„Wie nennt man die kriminalistisch anmutende Suche nach einem Schmuckstück?“

Eure geschätzten Lösungsvorschläge bitte ich nicht vor

morgen, 20.00 Uhr

einzureichen.

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THINK – Jetzt erst recht!

Nachdem zuletzt über den sinkenden Schwierigkeitsgrad der hier ausgespielten Kopfnüsse lamentiert wurde, bin ich lange in mich gegangen. Gestern, während das Nachbarskind quietschend seine Fidel malträtierte und ich leicht genervt bei einem wohl verdienten Kaltgetränk mein Tagwerk betrachtete, fiel es mir quasi in den Schoß – nein, nicht das Gesöff, sondern ein Rätsel, das euch hoffentlich ein paar Tage beschäftigen wird, so dass auch der letzte Zweifler eines Besseren belehrt und erkennen wird, dass es sich hier nicht um Pipifax-Larifari-Kopfnüsse, sondern um anspruchsvolles Braintraining handelt.

Ich suche heute ein Getränk und alles was ihr zur Lösung braucht, versteckt sich in folgender Episode:

„Jetzt fangen wir hier schon an, Tiere zu verfrachten“, stöhnt der Flughafenangestellte auf der schönen Insel Bali und schiebt ächzend die Kuh durch den Hangar.
„Ich mach hier schon ewig rum mit dem Vieh, aber die will wohl nicht fliegen. So langsam werde ich echt sauer! Bin ich froh, dass ich morgen frei habe!“
„Guck’ doch mal auf den Anhänger, mich würde interessieren, wo die hingeschafft wird“, sagt sein Kollege und deutet auf den Zettel um das Euter der Schwarzbunten.
„Die fliegt nach Deutschland, da steht ‚BRE’ auf dem Frachtschein!“, antwortet der Erste, lacht und zerrt das Tier endlich in die Transportbox.
„Feierabend!“, ruft er. „Jetzt brauch’ ich erstmal was Anständiges zu trinken!“
„Ich glaube“, sagt der andere lachend, „da gibt’s jetzt ja nur eine Wahl“.

Ein paar weitere, kurz angedachte Entschärfungen habe ich doch nicht eingebaut. Diesmal sollt ihr nämlich wirklich was zu kauen haben.

Lösungsvorschläge bitte ich nicht vor

morgen 20.00 Uhr

einzureichen. Und wenn ich gute Laune habe, gibt’s möglicherweise noch einen Tipp. Vielleicht braucht ihr aber auch gar keine Hilfe?

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THINK !

Mit der Zeitumstellung habe ich persönlich ja weder im Frühjahr noch im Herbst irgendwelche Probleme. Dass ich die ganze Uhrenverstellerei so nützlich finde wie einen Pickel am Po interessiert sowieso niemanden. Noch finde ich es aber sogar ganz hübsch, den späten Nachmittag im Schein von Kerzen und Kunstlicht zu verbringen, aber dieses heimelige Gefühl wird sich bald, etwa in vier Wochen denke ich, verabschieden und dann werde ich den Winter verfluchen, den Frühling herbeisehnen, mich aus lauter Verzweiflung mit Todesverachtung und unter Negierung sämtlicher Krebswarnungen bis zum Anschlag unter der Röhrensonne parken. Wenigstens meine Depressionsaktien verzeichnen spätestens Anfang November nämlich einen rasanten Aufschwung.
Immerhin war ich in diesem Jahr so faul clever und fuhr den Sommer über mit Winterbereifung. So habe ich mir lästige Wartezeit in einer nach Gummi stinkenden, überhitzten Werkstatt plus die entsprechenden Kosten ganz einfach gespart.

Bevor ich mich wieder mit zugegebenermaßen gänzlich unerotischen Stricksocken unter die Kuscheldecke zurückziehe und dort aller Voraussicht nach einnicken werde, habe ich für euch eine neue Kopfnuss im Angebot:

Welches unerfreuliche Wort ergibt sich, wenn sich neben einem Tierprodukt ein Durchgang befindet?

Na? Irgendwelche Ideen?
Sachdienliche Hinweise bitte ich jedenfalls nicht vor

morgen, 20.00 Uhr

abzugeben. Ich überlege nämlich ernsthaft, morgen kurz vor Wintereinbruch noch einmal die Fenster zu putzen und sämtliche ein oder zwei Vorhänge der Wäsche anheim zu geben. Mal sehen, ob ich mich dazu aufraffen kann.

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