TV brachial

Ihr denkt, Ihr habt im Fernsehen alles gesehen? Lange nach Jackass, dem Prototypen des Fremdschäm- und Ekelfernsehens gibt es inzwischen Menschen, die ihre Püpse (oder heißt es Pupse?) Flatulenzen anzünden und glauben, das sei Unterhaltung. Es gibt Menschen, die andere Menschen durch ein Gewichtsbootcamp schicken und ach, ja guck, wie lustig bei dem das Fett schwabbelt, hahaha. Es gibt Menschen, die andere Menschen, die in Glaskästen stehen, mittels visueller Auswertung primärer Geschlechtsmerkmale zur möglichen Paarung wählen und Menschengruppen, die unbekleidet auf Inseln umherspringen, auf der Suche nach, ja nach was? Vielleicht nach einem Partner, vielleicht nach Aufmerksamkeit, um für das nächste Nackt- oder anderweitig geartete Retardiertenformat gecastet zu werden, der Dschungel, Kasalla und Känguruhoden warten schon. Es gibt Frauen, die sich im Kampf um einen gelackten Tussimagneten maximal stutenbissig anzicken müssen, ehe sie von ihm ohne eine beschissene Rose in die Bedeutungslosigkeit zurückschickt werden. Ach, übrigens: Die 50er haben angerufen und wollen ihr Frauenbild zurück!

So aktuell, so schlecht. Aber es geht noch schlimmer.
Nun ist es ein paar Stunden her, da ich en passent eine Fernsehwerbung registrierte. Die privaten Sender haben ja nun neuerdings die Angewohnheit, für andere Fernsehsender zu werben. Wobei die Bezeichnung „Fernsehsender“ ja schon etwas hochtrabend ist für diese werbebasierten Verblödungsanstalten. „TLC“ heißt offenbar die neueste Speerspitze in den Niederungen der nach unten offenen Akzelerationsidiotenskala. So bringen die meisten Formate dieser Auswurfanstalt den Ekelsensor zum Glühen. Sie heißen „Dr. Pimple Popper“ (je Eiter desto splash), „Die Sex Klinik“ („Vorsicht, Chlamydien!“) oder „Geizhälse extrem“, wo Menschen Ohrenstäbchen miteinander teilen oder Tonpartikel aus benutztem Katzenstreu filtern, als Zierkiesersatz für die Grabstelle.

Jedenfalls sah der MamS gerade irgendwas mit Sport oder das bei ihm ebenso gern betrachtete Format, bei dem ungesund aussehende Karosserieklempner mit viel Aufwand hässliche, schrottreife Rostkübel in hässliche, gepimpte Protzkarren verwandeln. „Neu bei TCL“, oder so ähnlich hieß es da, „The Toe Bro – Der Fußdoktor“. Ulkiger Name dachte ich noch. Weil ich gerade nichts besseres zu tun hatte, Füße zwar für elementar wichtig aber trotzdem ausnahmslos unerträglich halte, allerdings auch drollig klingende Namen mag, googelte ich fix, in kribbeliger Erwartung bereits einer medialen Abscheulichkeit, aber die diese verdammte Neugier, Ihr versteht. Was soll ich sagen. Ich habe den Abgrund geschaut. Ich sah die Fußpilz-Vorhölle. Die Nagelniederungen. Den Haxen-Hades.

The Toe Bro hat einen You Tube-Kanal, allein die Vorschaubilder von zentimeterlangen Hornschaufeln, blutig-entzündeten Zeigezehen oder mykotischen Nägeln verursachten mir bereits Beklemmungen und heftigen Hochdruck in der Speiseröhre. Auch wenn dieser unerschrockene Mann einen sicher wertvollen Dienst an geschundenen, vernachlässigten, grindigen, mit monströsen Warzen und Schrunden bestückten Füßen leistet, wer zum pferdefüßigen Teufel möchte so etwas sehen, außer angehende Podologen oder ausgemachte Freaks? „Ah, jetzt kommt die Folge mit den eingewachsenen Zehennägeln! Schatz, hol doch eben noch die Käsehäppchen!“

Es gibt keine Absurdität, die groß genug wäre. Es gibt keine Zeigetabus mehr, keine Betrachtungshemmungen. Und Susan Stahnkes Darmspiegelung ist auch schon 18 Jahre her.
Aber bitte, Füße. Ich muss mir die Augen spülen. Mit Salzsäure.

Blindwütige Grüße
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Jahreswechselgedanken

Was war das für ein Beginn, Zweitausendneunzehn! Du hieltest mich in Atem, indem Du Mutter nach einem Beckenbruch nach Hause schicktest, wo du mich mit der Pflege auf sämtlichen südlichen und sonstigen Ebenen schnell überfordertest. Ich schaute auf das Jahreswechselgeballer, weinend und am Ende meiner Kräfte, und dich in allen Schwarzvarianten ausmalend. Bis März ging ich auf dem Zahnfleisch, dann beruhigte sich die Lage. Mutter ging es besser, mit Unterstützung von vielen Seiten lief es irgendwie. Mühsam kamen wir über die Runden, selten optimal, aber Mutter war zufrieden und du ließest mich nach Uruguay und den Sommer genießen, auch wenn ich in steter Erwartung und im Bewusstsein war, dass Du nur trügerischen Frieden schenkst.

Zum Ende hin dachtest Du Dir, dass es jetzt ein bisschen zuviel der Ruhe ist und schicktest Mutter ein paar weitere male auf die Bretter. Du hast es erreicht, Zweitausendneunzehn. So ein menschliches Becken hat viele Bruchstellen und Du hast Dir wieder ein fieses Eckchen ausgesucht. Danke für nichts.

Mit einigen, glücklichen oder unglücklichen Zufällen, das kommt auf die Sichtweise an, konnten wir Mutter vor zwei Wochen in einem schönen Heim unterbringen, wo sie gepflegt und liebevoll umsorgt wird. Das Personal ist warmherzig und fürsorglich und es gibt Essen und Wäsche und Zuwendung, viel viel mehr, als ich es für sie in Dir, Zweitausendneunzehn, leisten konnte.

Mutters Umzug ins Heim ist eine Zäsur und fällt ihr schwer. Natürlich. Her home was her castle. Eine Trutzburg. Ein Schutzwall vor Menschen außerhalb der Familienbubble. 15 Jahre nach dem Tod meines Vaters, von dem sie sich nie erholte, ist sie nun ausgesetzt wie eine hilflose Sardine ins Haifischbecken Pflegeheim, wo sie Kontakte knüpfen und als „Neue“ auf eine gewachsene Gruppe zugehen muss, sie, die bislang nur an der Seite meines Vaters selbstsicher und lebenstauglich war.
„Die wollen mich nicht dabei haben. Das spüre ich.“, sagt sie und eine Seite meines Herzens splittert, während die andere Seite schimpfen möchte. Dass das völliger, subjektiver Bullshit ist. Dass sie es doch noch gar nicht richtig versucht hat. Dass sie Geduld haben muss und nicht gleich aufgeben darf. Gelassen bleiben und nichts erzwingen soll. Ich spreche mit ihr wie mit meinen Kindern, als sie klein waren.

Du hast es geschafft, dass ich mich an Deinem Anfang vollkommen überlastet und überfordert fühlte. Und zum Ende hin gibst Du mir noch eine Schiffsladung schlechten Gewissens. Aber ich wehre mich, Zweitausendneunzehn.

Ich bin keine schlechte Tochter, weil ich es nicht schaffe, dreimal am Tag zu Mutter zu fahren, um sie zu versorgen. Ich bin keine schlechte Tochter, weil ich nachts schlafen muss, statt mit einem Ohr am Telefon zu hängen, in Erwartung eines Anrufs, dass Mutter gestürzt ist und ich mit dem MamS oder dem kleinen Hank zu ihr zu fahren und ihr wieder ins Bett helfen muss. Oder ins Krankenhaus, je nachdem. Die Installierung des Notfallknopfs war nur ein Versuch. War klar, dass Mutter doch lieber anruft. Oder am Boden liegt, bis die Nachbarin sie findet. Ich bin keine schlechte Tochter, Zweitausendneunzehn, weil ich von Mutter erwarte, dass sie sich durchbeißt, ihr vertraue, darauf vertraue, dass sie sich arrangiert mit der neuen Situation, denn das ist alles was ihr bleibt.

Und auch wenn sich um sie herum alles auflöst, ihre eigenen vier Wände, in denen sie mit Vater so glücklich war, ihr mehr schlecht als recht selbstbestimmtes Leben, ihre schicken Kleider, die sie schon lange nicht mehr trug, weil sie das Haus nie mehr verlassen konnte, bin ich zuversichtlich, dass Dein Nachfolger, Zwanzigzwanzig, uns nicht so drangsaliert. Von Zwanzigzwanzig erwarte ich mir viel. Dass ich Mutter besuchen kann und sie mich mit einem Lachen empfängt. Dass sie sagt, dass sie sich gleich mit Frau A. oder Frau B. oder Frau C. auf ein Stück Kuchen treffen wird und dass ihr Leben hier gar nicht so schlecht ist und dass der Tafelspitz lecker war und sie sich freut, weil Schwester Laddawan heute besonders gute Laune hat.

Zweitausendneunzehn, von Deinem Nachfolger erwarte ich, dass er Dir zeigt, wie so ein Jahr aussehen muss, um Mutter zufrieden und ein bisschen glücklich zu machen und mir das Gefühl zu geben, doch das richtige getan zu haben, auch wenn das Gewissen mich immer wieder in die Seite zwicken wird.

Ich gebe Dir, liebes Zwanzigzwanzig, die Chance, das wieder gut zu machen, was Dein Vorgänger gnadenlos verbockt hat.

Zeig, was Du kannst!
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Advent, Advent, der Kittel brennt!

„The most wunderful time of the year“ ist die Weihnachtszeit, singt der Schlager, aber für viele ist es die stressigste Zeit des Jahres, angefangen beim Einzelhandelspersonal über Paketdienstsklaven bis zu Menschen, die wertvollen Jahresurlaub opfern, um der gefräßigen Verwandtschaft beim Adventskaffee möglichst viele verschiedene Plätzchensorten zu präsentieren, damit diese sich am Anfang des nächsten Jahres über kneifende Hosen und geschwollene Rettungsreifen beklagen kann. Immerhin letztere tun sich das allerdings freiwillig an.

Der Geschenketsunami zu Weihnachten scheint den Konsumkurblern nicht mehr auszureichen; sie haben einen weiteren Kaufkriegsschauplatz eröffnet:
Den Adventskalendermarkt.
24 kleine Schokoladenplättchen hinter perforierten Papptürchen für den schmalen Euro reichten einst aus, um die kindliche Spannung auf Weihnachten und das größte Stück Schokolade hinter der letzten Tür zu befeuern. Diese Zeiten sind vorbei.
Es gibt keinen einzigen Süßwarenproduzenten, der inzwischen nicht ein eigenes Exemplar ins Rennen schickt, groß, bunt, schrill, die Spielwarenhersteller stehen nicht nach, von 15 bis 30 Euro reicht hier die Preisspanne. Ziemlich viel für eine Rabenmutter wie mich, die ihre Ableger stets mit der, wie sich kürzlich herausstellte, verseuchten Einsfuffzich-Billigschokoversion abspeiste. Mineralöl auf mein Haupt.

Heute ist der Adventskalender kein Privileg für Kinder mehr. Erwachsene Menschen frönen der Vorfestfreude mit teils sitzwürfelgroßen Monsterkalendern, die wirklich jede Vorliebe abdecken. Die Palette reicht von Nagellackadventskalendern, Bundesligaadventskalendern, Beautyproduktadventskalendern wirklich jeden Herstellers über Adventskalender für Hunde und Katzen, solche mit Müsli aller Couleur, Essig und Öl, Sextoys für sie und ihn, Fliegenfischerzubehör und Chilisamen bis hin zu Scherzartikeln und DDR-lesenen Spezialitäten aus ebenda. Wer freut sich auch nicht über eine Spreewaldgurke zu Nikolaus? Für das Luxusweibchen erwirbt man Parfümkalender für 300 Euro, den Hipsterbart pflegen whiskeyhaltige Lotions um etwa 130 Euro.

Wer schon im Advent das Geld für unnützes Zeug aus dem Beutel bläst, schenkt Weihnachten keine Schlüpper. Ultimativer Geschenktipp aus dem Hause Moggadodde, Dekadenz seit 1965, ist etwas ganz besonderes: Wer die 38 Sorten Plätzchen zum Sonntagskaffee für zu läppisch hält, kauft Zuckerwürfel mit 24 kt-Goldbeschichtung, geschmacksneutral und ungiftig immerhin. Drei für 85,00, neun Stück für 235,00 Euro.

Goldener Zucker auf der Kaffeetafel. Da können die Tanten mit ihren 38 Plätzchensorten aber einpacken.

Alle bekloppt
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Alle Tassen im Schrank

„Dio mio“, entfuhr es dem Gelatiero, als er ob seines Angebots unsere leuchtenden Augen und offenen Münder schaute! Da war ZUPPA INGLESE, die Gutenberg-Bibel, die Blaue Mauritius, ach, der heilige Gral unter den Eissorten!

Blaukraut-Bacardi, Leberwurst-Physalis, Graberde-Limette? Jede noch so abseitige Geschmacksverirrung ist leichter zu finden als das, was uns da aus der Vitrine entgegen strahlte.
Der Gelatiero war perplesso. Es gebe nur wenige Kunden, die die Deliziösität dieser Kreation zu würdigen wüssten, was wiederum uns verwunderte, denn Zuppa Inglese ist so ziemlich das leckerste, was jemals eine Eismaschine verlassen könnte. Als Bisquit-Dessert unter Gourmets und Gourmands tutto il mundo schon nur leidlich bekannt, fristet es als gefrorene Delikatesse ein absolutes Nischendasein. Für die Farbgebung wird traditionell Alchermes verarbeitet, früher gewonnen aus Schildläusen, heutzutage synthetisch hergestellt, aber im Zuppa Inglese-Eis in hiesigen Gefilden gern gegen Eierlikör getauscht. Ja nun. Man nimmt, was man kriegt.

Wir nahmen Platz und ich sah dem MamS ins Gesicht. Ich kenne diesen Blick der Sehnsucht, der ungezügelten Leidenschaft, des absoluten Begehrens, des heißen Verla ….. Nein. Er betrachtete nicht mich, sondern die vor ihm abgestellte Espressotasse. Nun ist es seit einigen Jahren schon so, dass er, sobald er ein interessantes Stück erspäht, die immer gleiche Nummer abzieht, um das Objekt zu besitzen und seine Sammlung zu erweitern. Er verwickelt das Personal in ein Gespräch, in dessen Verlauf er nur wenig flunkert, um das Teil möglichst günstig zu erhalten, wobei 5 Euro seine oberste Grenze darstellt. Verweigert sich der Baristo der Feilscherei, was nur selten passiert, bleibt der Laden im besten Fall in schlechter Erinnerung, so wie der Drecksschuppen das Etablissement in Gargnano, wo die nebelkrähige, übellaunige Besitzerin trotz der geballten Charmeoffensive des MamS einfach nicht nachgeben wollte, porca miseria!

So ist inzwischen eine beachtliche Sammlung pittoresker Pöttchen aus aller Welt zusammengekommen und zu jedem weiß der MamS Herkunft und Schwierigkeitsgrad der Beschaffung zu erzählen, wovon er gern und manchmal auch enervierend episch Gebrauch macht. Die Aufnahme zeigt übrigens nur etwa die Hälfte seines Besitzes:

Die Benutzung jeder einzelnen Tasse portiert ihn an den Ort der Erbeutung zurück und weil es sich meist um Urlaubstage handelt, sind die Erinnerungen ausschließlich süß und wohlig und intensivieren die Freude am Genuss des Kaffees noch.
„Na, wohin willst du denn heute?“, fragt er mich. „Limone!“, antworte ich zum Beispiel. „Oder doch lieber Desenzano? Ach komm, überrasch‘ mich einfach!“ und dann bringt er mir vielleicht einen Espresso in der Tasse aus Vinci, wo wir stundenlang im Café am Turm saßen und kardiologisch fragwürdigen Espresso tranken, so lange, bis wir die richtige Tassen-/Untertassenkombination auf dem Tisch hatten.

Urlaub ist ja immer viel zu selten, aber zumindest haben wir dank dieser Espressotassenflashbacks tägliche Kurzreisen. Und das sogar völlig klimaneutral.

Einen munteren Abend wünscht
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Böhmerwaldausflug

Tschechien: Ein halbblinder Fleck auf meiner inneren Landkarte. Außer Prag und Karel Gott und einigen Schnipseln aus dem Geschichtsunterricht klingelte da nicht allzu viel. Budweis, natürlich. Als Brauerstochter war mir diese Stadt allerdings bereits vorher geläufig.

Schwiegermutter feierte 80. Geburtstag und wir schenkten eine Reise in den Böhmerwald, wo ihre Wiege stand (Entschuldigung, der musste sein). Mit Kindern, Enkeln und angeheirateten Kegeln an Bord machten wir also 11 Personen hoch einen Wochenendausflug nach Tschechien mit Basislager Budweis. Wir tranken feinste Hopfenprodukte und badeten in guláš. Wir jonglierten mit Knödeln und gurgelten mit Knoblauchsuppe. Ein kulinarisches Elysium, das zum Glück nur für ein Wochenende galt, kneifende Hosen und ein Hauch schlechten Gewissens inklusive zu verführerischen Preisen. Nicht nur das mitfahrende Jungvolk hatte seine wahre Freude an der Fressalienkollektion.

Zum Ausgleich besuchten wir Český Krumlov, Welterbe-Stadt im zuckersüßen 3 Nüsse für Aschenbrödel-Look. Verwunschene Gassen, ein pittoreskes Café neben dem anderen und architektonische Augenschmäuse, wohin der Apfel auch blickt.


Wir bestiegen den Schlossturm und blickten auf die reichlich trockene Moldau,

eine weitere Ausrede für Gulasch und Bier. Wir teilten uns die Stadt mit Touristen aus aller Welten Ecken und Winkel und ich fragte mich schon bald, was Menschen dazu bewegt, auf einer 30 cm Brüstung der Mantelbrücke 50 m über dem Abgrund zu posieren. Kein Fame der Welt kann einen aufgeplatzten Thorax aufwiegen, Baby!

Abschließend sprachen wir dem Becherovka zu, einem Getränk, das, wie es typisch ist für manche Spezialität, ausschließlich am Ursprungsort genießbar ist. Jenseits jeglicher Ausflugsbesoffenheit und nüchtern aus der Heimat betrachtet, schmeckt Becherovka für mich persönlich nach in Spiritus und Kräutern gewälztem Autoreifen. Aber bei Bier, Gulasch und knoblauchschwangeren Speisen spielt die Tschechei in der ersten Lukullusliga.

5 Sterne, gerne wieder!
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