Der mit der Stange tanzt

Feststellung Nr. 1 des heutigen Tages:
Auch wenn ich heute seit kurz nach 5.00 Uhr auf den Beinen bin – und damit meine ich wirklich aufrecht stehend und gehend, mit Ausnahme von 30 Minuten Mittagspause und Fahrzeiten von 1 Stunde: Wirklich erstaunlich, was ein Paar (noch) gesunder Beine aushalten kann. In keinen Schuh käme ich zwar mehr, aber immerhin sind die angeschwollenen Anhängsel mit ein wenig Phantasie noch als Füße erkennbar.

Feststellung Nr. 2 des heutigen Tages:
Um eine perfekt geweißte Decke zu erhalten, ist es zweckdienlich, einen Fachmann zurate zu ziehen. Dieser verfügt nämlich über den perfekten, watschelnden Hüftschwung, ohne den eine renovierungsbedürftige Zimmerdecke nur schwer hinzubekommen sein dürfte. Der MamS, etwas hüftsteif und vollkommen verkrampft, übergab den Teleskopstiel am Abend an den von mir so getauften „King of Coating“, der mit unnachahmlicher Leichtigkeit die richtige Haltung demonstrierte und die Decke in fleckenfreiem Reinweiß zurückließ.

Der erste Teil ist geschafft. Und. Ich. Auch.

Euch eine schwungvolle Nacht wünscht
moggadodde

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Dieser Eintrag wurde in Daily Soap veröffentlicht.

8 commenti su “Der mit der Stange tanzt

  1. azahar sagt:

    Also, ich weiss nicht, ob unsere Zimmerdecken perfekt weiss sind, aber ich denke sie sehen doch recht ordentlich aus, dafür, dass wir (d.h. ein Grossteil blieb an azahar hängen, da der Herr an ihrer Seite Parkett verlegte und nicht nur die Nachbarn mit seiner Hämmerei zum Verzweifeln brachte) sie in Eigenregie mit Farbe berollt haben. Wobei ich den Trick mit der Teleskoprolle auch nach 5 Zimmer noch nicht so recht raus hatte, wenn ich keine Brillenträgerin wäre, wäre ich wohl nun von der vielen Farbe die in Richtung meiner Augen spritze vollkommen erblindet.

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  2. moggadodde sagt:

    Es war beeindruckend, wie der Könner das gemacht hat. Von einem Bein aufs andere schwingend, die Rolle ist ohne Druck über die Decke getanzt, er wäre in einer halben Stunde fertig gewesen, wozu wir ungleich länger gebraucht haben. Ein Knackpunkt ist aber auch die richtige Konsistenz der Farbe. Vorher war sie viel zu dick, etwa wie warme Majonnaise, genau richtig war sie, als sie aussah wie eine sehr dickflüssige Bratensoße, nur in weiß …
    Der MamS sah auch schlimm aus und einmal platschte ein Tropfen auch ins unbebrillte Auge. Dein Schatz kann Parkett verlegen? Reschbeggd!

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  3. morgiane sagt:

    Ja, das ist beeindruckend. Und da in meiner Tochter eine angehende Maler und Lackiererin steckt, hoffe ich, dass meine stümperhaften versuche decken schön zu streichen der Vergangenheit angehören…
    Und wir nächstes Jahr die Konfirmations- und Abiturfeierlichkeiten in einem perfekt renovierten Salon begehen…..

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  4. yeow sagt:

    Ich weiss garnicht, was ihr alles habt ?

    Für eine 5-Zimmerige Wohnung mit genügend Farbe in der Wohnung stehend und natürlich leergeräumt benötige ich allerhöchstens 4 bis 5 Stunden.

    Das Ergebniss liess sich auch sehen. Vieleicht nicht unbedingt Malerqualität, aber ziemlich nahe dran.

    Auch Parkett verlegen und sonstige handwerkliche Arbeiten gehen mir von der Hand. Nicht wirklich professionell, aber lern- und ausbaufähig.

    Aber allerdings nur, und das gebe ich ganz offen zu, wenn ich wiklich Lust habe.
    Keine Lust – keine Arbeit bzw keine odendliche Arbeit. Und auch nur im Urlaub.
    Nie irgendwie so mal nach der Arbeit. Das hasse ich wie die Pest.

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  5. moggadodde sagt:

    @ morgiane: Clever! Ich sollte Hank auch auf einen handwerklichen Beruf vorbereiten. Die Axt im Haus erspart den Zimmermann. Auch eine Redewendung, die kein Mensch mehr kennt …

    @ yeow: Das Problem dürfte dann aber auch sein, dass der Lust/Zeit-Faktor sich eher gegensätzlich bewegt. Natürlich müsste ich deine Arbeit sehen, um beurteilen zu können, ob sie meinen Maßstäben gerecht werden kann :-)) Ich bewundere Menschen mit handwerklichem Geschick!!

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  6. yeow sagt:

    Sagen wir es mal so :

    Gewisse Bemerkungen der GG verstärken auch bei akkuter Lustlosigkeit den Lustfaktor plötzlich ungemein. So Dinge, wie „Wenn das heute Abend nicht fertig ist, gehe ich alleine in MEIN Bett… und die Couch soll auch bequem sein!“

    So oder ähnliche freundliche, nette und anschmiegsame vergrössern meine Motivation doch nich unerheblich.

    Was den Zeitfaktor angeht, so ist Dir mein ungemein umfangreiches Zeitbudget zu Hause sicherlich bekannt. 😉
    Und das motiviert doch zu einer gewissen Beschleunigung der Arbeiten.

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  7. moggadodde sagt:

    Oh, da führt die GG aber ein strenges Regiment :-))

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  8. yeow sagt:

    Wenn ihr etwas sehr wichtig ist, auf jeden Fall.

    Andererseits stört es mich nich immer, auf der Couch schlafen zu gehen.
    Sie kommt meist doch noch, und fragt, ob ich nicht doch noch kommen will.

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