Eiertanz

Geschrieben am 29. August 2010 | Abgelegt unter Daily Soap

Meine Kinder sind ja nun aus dem Gröbsten raus, wie man so schön sagt. Sie sind also in der Lage, sich selbst einen BigMac zu bestellen, in hungriger Spiegeleierbraterei während unserer Abwesenheit die Raumluft zu verpesten und wieder nach Hause zu finden, falls ich sie im Wald aussetzen würde, wozu ich, unter uns gesagt, in manchen Zeiten nicht geringe Lust verspürte.
Das ist aber jetzt vorbei. Dixies erster Tag in Lohn und Brot jährt sich bald und seit sie selbst arbeitet und gemerkt hat, dass die Vorstellung eines Lebens in wohliger Wattepusterei nur im Schüler-VZ existiert, verstehen wir uns exzellent richtig gut.
Der kleine Hank kommt ja erst noch in die heiße Phase. Während seine Schwester in seinem Alter schon den Spielplatz zur Datingzone umfunktioniert hatte, ist er glücklich, wenn man ihn am Computer parkt und Essensportionen vorsetzt, von der eine zwölfköpfige Elefantenherde für eine Woche satt würde.

Auch und gerade weil hier alles gerade recht gut läuft: Ich möchte keine neuen Kinder mehr. Wirklich nicht. Ganz und gar überhaupt nicht und nicht im Entferntesten. Aber ich könnte, wenn ich wollte. Jawohl. Schließlich tanzen bei mir die Eier im unteren Stock noch Samba! Zwar sehe ich den D-Zug des Klimakteriums noch nicht wirklich auf mich zurollen, aber ich bilde mir ein, in weiterer Ferne schon ein paar schwache Lichter erkennen zu können. Und es besteht tatsächlich ein großer psychologischer Unterschied zwischen Wollen und Nichtwollen und Können und Nichtkönnen.
Während sich Männer bekanntlich bis ins greiseste Alter rein biologisch reproduzieren können, ist uns Weibchen ja nun ein gebärtechnisches Verfalldatum eingepflanzt. Es heißt sicher nicht umsonst “Mutter” Natur und sicher wollte sie als Frau ihren Geschlechtsgenossinen aus Mitleid eine Mutterschaft im Rollator ersparen, was im Grunde eine recht gute Idee ist.

Frisch geschlüpfte Babys sind aber immer süß und ich freute mich richtig darauf, gestern mal wieder eines in Form des 9wöchigen Luke aus der ferneren Verwandtschaft in den Armen halten zu dürfen.


Falls er zu sehr schrie oder die Hosen voll hätte, könnte ich ihn ja einfach wieder seiner Mutter in die Hand drücken, die für solche Dinge originär zuständig ist. Ich hielt ihn und schaukelte ihn und drückte ihn an meinen Busen, ja es war eine Wonne, mal wieder ein kleines Menschenkind zu halten, das noch keine Diskussionen führt und dessen Dasein nur aus Essen, Schlafen, Schauen und Spucken besteht. Und Windeln füllen, natürlich.

Als ich da so saß mit dem Säugling im Arm, fiel mir auf, dass ein Satz noch von keinem der Anwesenden gesagt wurde. Tatsächlich, dachte ich, noch niemand hat ihn gesagt, den Satz der Sätze, ein paar hingeworfene Worte, die sonst bei solchen Anlässen reihum zu hören waren, den ausgesprochenen Beweis, dass ich in den Augen anderer noch nicht zu alt wäre, um selbst frischen Nachwuchs zu werfen. Ich saß und saß und wartete nachdenklich, bis endlich die Kindsmutter selbst das Wort an mich richtete und ihn aussprach, diesen Satz der Sätze: “Das steht dir richtig gut. Willst du nicht doch nochmal?”.

Sofort warf ich den einen freien Arm in die Luft und winkte theatralisch ab. Durchwachte, sorgenvolle Nächte, ganze Nachmittage in keimkontaminierten, brüllend lauten Kinderarzt-Wartezimmern oder Nervenkrieg, weil Babys liebstes Beruhigungsschnuffeltuch zur Schlafenszeit noch immer in der Waschmaschine steckt, nein, das täte ich mir nun wirklich nicht mehr freiwillig an. Ich meinte das ganz genau so, wie ich es sagte. Aber ich war beruhigt, dass sie den Satz gesagt hatte. Denn ich könnte ja, wenn ich nur wollte!

Das alles hört sich ziemlich abgedreht an, gell? Tja. Das finde ich leider auch. Vielleicht werde ich doch schon etwas wunderlich. Aber sagt nicht der Volksmund ganz treffend: “Die Mutter der Dummen ist immer schwanger.”
Na also. Passt doch.

Eine fruchtbare Nacht wünscht
moggadodde

Aupril, Aupril, der macht, was er will!

Geschrieben am 27. August 2010 | Abgelegt unter Daily Soap

Regenbögen fand ich ja schon immer total faszinierend. Und doppelt umso mehr, auch wenn der MamS nur unverständig den Kopf schüttelte, als ich vor lauter Verzückung fast aus dem Fenster fiel. Romantik-Ignorant, der!


Zwar wird es sinnlos sein, im halben Dorf nach einem Schatz zu graben. Aber ich bin schon dafür, den laufenden Monat in Aupril umzubenennen.

Einen reichen Abend wünscht
moggadodde

Demolition Hank

Geschrieben am 10. August 2010 | Abgelegt unter Daily Soap

Schön ist, wenn man einen fleißigen Hank hat, der einem gegen den lächerlichen Betrag von 2 € mal das Auto saugt.

Unschön ist, wenn der Sohn bei seiner dienstbeflissenen Saugerei versehentlich auskuppelt und die Karre ein paar Zentimenter nach hinten rollt.

Noch unschöner ist, wenn der eifrige Saubersohn diesen lächerlichen Zentimeterchen keine Bedeutung beimisst und das Garagentor nach getanem Werk mit Schmackes nach unten zieht, wo dieses von der dummerweise jetzt im Weg stehenden Heckstoßstange gebremst wird, was wiederum die Werkstatt schön findet, weil sie sich ganz schrecklich freut, für rund 350 Mücken den Schaden beheben zu dürfen.

Für 350 € hätte ich dem MamS das Auto ja mundgesaugt, auf Wunsch sogar nackig. Tja, so etwas passiert halt, wenn man sich mit Billigpersonal einlässt.

Einen schadensfreien Abend wünscht
moggadodde

Alles Gute kommt nicht von oben

Geschrieben am 9. August 2010 | Abgelegt unter Daily Soap

Da laufe ich doch heute nichts Böses ahnend durch die Haugerpfarrgasse, am äußersten Rand der Gehsteigkante, als ich plötzlich einen Schuss höre. Nicht, dass ich in meinem Leben schon einen echten Schuss aus nächster Nähe gehört hätte, meine Schusserlebnisse beschränken sich auf Actionfilme und das Geballer des Jägers aus dem nahen Wald, aber genauso müsste sich das anhören. Instinktiv drücke ich mein Kinn nach unten, klatsche mir die Hände auf die Ohren und ducke mich. Schon spüre ich, wie mir etwas auf den Kopf rieselt und als ich mich schüttle, fallen mir Splitter aus dem Haar. Kurz fühle ich mich wie die Hauptdarstellerin in einem Katastrophenfilm. Passanten bleiben auf der anderen Straßenseite entsetzt stehen, halten erschreckt die Hände vor den Mund und starren abwechselnd auf mich und in die Luft.

Nach der ersten Schrecksekunde schaue ich auch nach oben. Das gläserne Vordach schräg über mir hat tatsächlich so etwas wie ein Einschussloch. Überall sind Scherben und Splitter.
Schon strecken zwei Männer ihre Köpfe aus einem Fenster im ersten Stock. Sie hätten einen Knall gehört und wollen sehen, was passiert ist. Soweit ich sehe, sind die Fenster darüber jetzt geschlossen.
Eine größere Scherbe, schwer wie der Boden eines Whiskyglases und sicher 10 cm groß, liegt auf der Straße. Irgendwo aus den oberen Stockwerken muss jemandem dieses Monstrum aus dem Fenster gefallen (vielleicht wurde es auch geworfen), auf das Vordach geknallt und explosionsartig dort in tausend Teile zersprungen sein, die sich gerade teilweise in meinen Haaren befinden.
Aus der Apotheke kommen die Frauen gerannt. Ich gebe ihnen die größte der Scherben, direkt vor meinen Füßen liegend, sage, dass es mir gut geht und dass sie sie als Beweisstück für die Versicherung aufbewahren sollen. Ich schüttle mir die letzten Scherben aus den Haaren und gehe ungerührt weiter, zum Treffen mit dem Schwager im thailändischen Restaurant. Offenbar bin ich zu geschockt, um ein Foto zu machen, denn sonst fotografiere ich ja auch alles.

Erst jetzt, nach diesem auch sonst eher desaströsen suboptimalen Tag (Montage entwickeln sich übrigens gerade zu meinen persönlichen Feinden und ja, ICH NEHME DAS PERSÖNLICH!), geht mir auf, was ich für ein Glück hatte. Dass ich gerade, unbebrillt wie ich bin, nach oben zum blauen Himmel hätte schauen und die Splitter meine Netzhaut hätten perforieren können. Dass ich ohne das gläserne Vordach jetzt mit einem schönen Krater im Oberstübchen im Kranken- oder Leichenhaus liegen könnte. Und das alles nur, weil irgend so ein gottverblödeter Vollpfosten massive Gläser aus dem Fenster auf die Köpfe anderer Leute schmeißt, statt an Wände, wo wütend geworfenes Glas besser aufgehoben ist.

“Glück und Glas, wie leicht bricht das”, heißt ein reichlich erzwungen-verunglückter aber gar nicht so verkehrter Volksmund-Vers. Ein anderer sagt aber auch, dass Scherben angeblich Glück bringen. Nach den vielen Hiobsbotschaften der letzten Zeit müsste dann ja jetzt eine total und vollkommen rosige Zeit vor mir liegen! Los, du Schlampe Schicksal, jetzt zeig doch mal, dass du auch was anderes als Nackenschläge austeilen kannst! Hopp jetzt!

Einen glücklichen Abend wünscht
moggadodde

Franken Wings – Hangar der Hoffnung

Geschrieben am 4. August 2010 | Abgelegt unter Daily Soap

Es gibt ja viele Menschen, die würde man nur mit den Füßen voraus in ein Flugzeug bringen. Dazu gehöre ich aber ganz und gar nicht. Ich liebe das Fliegen! Wenn ich jemals genug Geld hätte (was nach dem heute eingeflatterten Steuerbescheid ja eher nicht zu erwarten steht), würde ich vom Fleck weg den Flugschein machen, mir eine schnuckelige Diamond Aircraft kaufen und hinterm Haus eine Landebahn planieren, um dort jederzeit in mein noch anzuschaffendes Domizil am Comer See zu jetten. Solange bin ich bescheiden und verzichte ich liebend gern auf die langweiligen Grünzeugsträuße, damit ich auch ja beim Muttertagsfliegen auf dem Hettstadter Flugplatz mit drei anderen Leuten in eine klapprige Cessna gequetscht eine Viertelstunde über dem schnöden Würzburg kreisen darf.

Gestern habe ich es endlich an Bord der “Franken Wings” geschafft. Für mich als Flugfreak war der Besuch der Sommerkomödie im Theater am Schützenhof ein schon lange gehegter Reisewunsch!

Die Crew, bestehend aus der quietschquirligen Birgit Süß, der ungezügeltkernigen Heike Mix, dem supersouveränen Georg Koeniger und dem fidelvirtuosen Florian Hoffmann war glänzend aufgelegt und traf mein Humorzentrum vom Moment des Abflugs an!


Die Geschichte, von der ich aus gutem Grund hier nicht zuviel verraten will, dreht sich um den größenwahnsinnigen ambitionierten Herrn Öhrlein, der seinen Provinzairport bald zur Drehscheibe des europäischen Flugverkehrs machen will, dabei aber von seinem unfähigem Personal gnadenlos ausgebremst wird. Als schließlich doch der erste, sehnlichst erwartete Jumbojet eher versehentlich landet, bricht das Chaos vollends aus, befindet sich doch ein richtiger VIP-Passagier an Bord, der die beschauliche Provinzflughafenidylle schnell in ein liebeskrankes Tollhaus verwandelt.
Gesungen wird an Bord der Franken Wings übrigens auch und zwar nicht Holz Economy- sondern First Class. Besonders haben mich hier Birgit “Turbine” Süß und Georg “Turbinator” Koeniger überzeugt. Letzterer ist Schuld daran, dass ich nie mehr ein Steak werde essen können, ohne an ihn oder an Herbert Grönemeyer zu denken. Vielleicht werde ich der Einfachheit halber ja besser gleich zum Vegetarier.

Auch dem Rööö und den anderen Stammtischbrüdern und -schwestern hat’s gefallen. Wer bisher noch nicht abgehoben ist und sich das absolut sehenswerte Stück ansehen möchte (Aviophobiker kein Hindernis!), geflogen wird bis einschließlich 14.08. von Dienstag bis Samstag. Tickets können im Vorverkauf im Falkenhaus oder an der Abendkasse am Schützenhof gebucht werden.
Ready for take off mit den Franken Wings? Anschnallen, abheben, ablachen!

Einen luftigen Abend wünscht
moggadodde

Kleinholz an Großhirn

Geschrieben am 3. August 2010 | Abgelegt unter Daily Soap

“Hank hat die Schaukel kaputt gemacht!”, wurde ich gestern maulend vom MamS begrüßt. Allerdings dürfte nicht etwa Mutwilligkeit oder Hanks beinahe fliegengleiches Gewicht Schuld daran gewesen sein, dass er gestern beim unschuldigen Schaukeln von der hölzernen Querstrebe des Gerüsts beinahe erschlagen wurde.


Weil ein vom Hauptteil abgesplitterter, ungefähr 5 kg schwerer Klotz mit dem massiven Scharnier daran nur ein paar Zentimeter neben Hanks zartem Kopf zum Aufschlag kam, dürfte sein Schutzengelchen gerade im Tiefflug in unmittelbarer Nähe gewesen sein. Nicht alles Gute kommt von oben!

Einen erschütterungsfreien Tag wünscht
moggadodde

Ohne Filter

Geschrieben am 19. Juli 2010 | Abgelegt unter Daily Soap

Wie erwartet: Das war ein richtig heißer Abend in den Posthallen bei Tito and Tarantula. Das lag aber gar nicht mal an den Temperaturen, die waren im Gegensatz zum akw vor 2 Jahren diesmal in den Posthallen sogar vergleichsweise erfrischend. Die ungefähr 500 Zuschauer (es können aber auch mehr oder weniger gewesen sein, Schätzen ist gar nicht meine Stärke) hatten ausreichend Spielraum, um auch bei ausgelasseneren Tanzeinlagen nicht gezwungenermaßen mit dem feuchten Rest des Publikums kollidieren zu müssen.

Was früher etwas dröge “Vorgruppe” hieß, nennt sich in diesen Zeiten “Supporter” und diesen Part hatten gestern “The Ghost Rockets” inne.
Unter frenetischem Einsatz seines ansehnlich bebilderten Körpers heizte Frontmann Eric Greulich das gemischtaltrige Publikum an. Boden- und anständige Rockmusik brachten schon vor dem Hauptact heftig Wallung ins Gewimmel, richtig guter Rock aus Franken, der noch tüchtig Luft nach oben schnuppern dürfte.

Die dreiviertelstündige Umbaupause kam mir recht lang vor, zumal es für meine Begriffe gar nichts zum Umbauen gab. Vielleicht musste die Band noch ein wenig meditieren oder telefonieren oder jemand musste nochmal aufs Klo, gegen 22.00 Uhr betraten dann jedenfalls endlich Tito and Tarantula die Bühne. Neben Tito Larriva, der mich mit Sonnenbrille mit seinem semidiabolischen Grinsen ganz frappant an Jack Nicholson erinnert, waren die üblichen Verdächtigen Mr. Hufstetter, Mr. Ortiz und die sorry, arschcoole Ms. Caroline Rippy an Bord. Die Stimmung heizte sich schnell auf, einige Zuschauer wurden durch Titos anhaltend feuchte Aussprache erfrischt, die sich wie ein Sprühregen auf die ersten beiden Reihen ergoss. Jetzt war ich schon ein bisschen froh, mich erst in der vierten oder fünften Reihe platziert zu haben!

Das Programm war zwar im Grunde eine Kopie des letzten Konzerts, das ich sah. Aber genau das war es ja, was ich wollte: Die Gassenhauer der letzten CD “Back into the Darkness” z.B., mit dem hübschen Hammer “Machete”, den ich im Auto gerne mal auf dem Weg zur Arbeit einlege, um auf Touren zu kommen. Im September dieses Jahres soll übrigens auch der gleichnamige Film von Robert Rodriguez erscheinen, in dem neben Herrn Larriva höchstselbst in einer kleinen Rolle auch, ähhhm, Attraktionen wie Steven Seagal, Robert de Niro, Don Johnson und auch Schnuppen wie Lindsay Lohan und Jessica Alba zu sehen sein werden. Ich habe den Trailer gesehen, aber man muss ja schließlich nicht alles mögen.

Die Menge war inzwischen schon auf Betriebstemperatur, als Tito in bekannter Manier die Zuschauer auf die Bühne bat, das sich seinerseits nicht lange bitten ließ, um zum bekanntesten Hit “After Dark” die Hüften kreisen zu lassen. Weder sie noch Tito oder die anderen drei hatten Berührungsängste, im Gegenteil: Eine besonders mutige Blondine verdeutlichte Herrn Hufstetter ihre Bewunderung für seine Darbietung mit einem innigen Kuss. Einige ganz enthusiastische Fans würgten inzwischen den immer grinsenden Tito sogar ein wenig beim Versuch, sich selbst zusammen mit dem Künstler zu fotografieren. Dieser kam zu keiner Zeit aus der Ruhe, im Gegenteil: Man sah ihm an, dass ihm sein Job richtig Spaß macht und das kann ja schließlich nicht jeder von sich behaupten.
Nach ziemlich genau zwei Stunden endete das Konzert mit der Hymne ungeziefergeplagter Spanien-Urlauber, “La Cucaracha”, das eigentlich ein mexikanisches Revolutionslied ist, intoniert in titotypischer Mariachi-Brachialinstrumentation. Wer jetzt noch nicht kochte, war selbst schuld!


Bessere Bilder hat der König in seinem Würzblog, der sich mit anner Hose genauso amüsiert hat wie ich. Und die Ohrstöpsel haben wir doch nicht gebraucht. Tito ungefiltert zu hören, rocks doch noch am Besten.

Yeeehaaaaaaaw!
moggadodde

Safer Tex-Mex-Sex

Geschrieben am 18. Juli 2010 | Abgelegt unter Daily Soap

Heißes Wetter und heiße Musik – bei Tito & Tarantula werden wir heute Abend wohl mächtig ins Transpirieren geraten, schätze ich.

Ohropaxe gehören unbedingt mit ins Marschgepäck, weil ich in meinem fortgeschrittenen Alter neben den anderen Zipperlein einen Tinnitus genauso gut brauchen kann wie eine Machete im Rücken.
Der MamS hat seine alten Strippen-Stöpsel auch nach zwanzig Jahren noch sofort griffbereit und mich würde interessieren, ob die Bundeswehr auch heute noch Selectone verwendet. Ich jedenfalls könnte diese harten Plastikpfropfen nicht in meine zarten Wascheln stopfen, deshalb habe ich mich für die abwasch- und wiederverwendbare Schaumstoffvariante entschieden.
Dummerweise mädelt der MamS bei Temperaturen oberhalb von 15 Grad plus immer ein wenig herum und die Hitze der vergangenen Wochen hat ihn einen regelrechten Hass auf Heiß entwickeln lassen.
Heiß wird es bei Tito and Tarantula aber so sicher wie ein Burrito, der direkt aus der Küche kommt, deshalb wird er erst das Konzert im Aschaffenburger ColosSaal am 24.09. besuchen, auf dem ich dann auch nochmal zu finden sein werde, denn ich kann von der schwitzschweißtriefenden, mitreißenden Show, die Tito und seine Taranteln bieten, einfach nicht genug kriegen.
Glücklicherweise werde ich mich trotzdem in guter Gesellschaft befinden, der König wird nämlich auch kommen. Ralf, ich bring dir ein paar Stöpsel mit!
Vielleicht brauchen wir die Dinger aber auch gar nicht, denn irgendwie ist so ein Konzert mit Ohrstöpseln doch so ähnlich wie Sex, bei dem einer partout seine Hose nicht aufkriegt.
Ich erwarte heute jedenfalls die volle Dröhnung, Herr Larriva!

Euch einen heißen Tag wünscht
moggadodde

Und dann war da noch …

Geschrieben am 12. Juli 2010 | Abgelegt unter Daily Soap

der gute Richi auf dem Rewe-Parkplatz,


der besser erst Schreiben statt Fahren gelernt hätte.

Einen heiteren Abend wünscht
moggadodde

Ehrlich spart am längsten

Geschrieben am 10. Juli 2010 | Abgelegt unter Daily Soap

Dass die kleinen Bürger die Bankenkrise ausbaden müssen, ist nicht neu. Neu ist allerdings, dass ein Geldinstitut den Mut hat, dem Sparer reinen Wein einzuschenken:


Der kleine Sparer ist immer der Arsch. Respekt für so viel Ehrlichkeit!

Einen erleuchteten Tag wünscht
moggadodde

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